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Das Tiefdruckverfahren Stahlstichprägedruck beeindruckt
durch seine pigmentreiche Farbgebung mit hoher Deckungswirkung
und insbesondere durch die Erhabenheit (Fühlbarkeit)
des Motives. Daher ist seine Erscheinung besonders majestätisch.
Auch feine Konturen lassen sich kontrastreich und farbintensiv
darstellen. Junge Designer tendieren heute zu den "schlichteren"
Mattfarben. Die Reflexionen der modernen Glanzfarben zeigen
aber in besonderem Maße die Dreidimensionalität
des Druckes. Ungewöhnlich ist die Möglichkeit, im
Stahlstichprägedruck helle Motive auf dunkelstem Untergrund
deckend darstellen zu können. Stahlstichdruck eignet
sich daher besonders für die Herstellung
von Akzidenz-Drucksachen auf herkömmlichen Materialien
mit
naturbelassenem Papier oder Kartonoberflächen. Besonders
fette Schriftzüge oder Logos sind nur schwer einheitlich
deckend zu erzeugen. Hier kann entweder auf eine Rastertechnik
im Stahlstich- druck zurückgegriffen werden, oder man
wählt die Heißfolien- prägung in Kombination
mit Blindprägung als Alternative. Sowohl matte, als auch
glänzende Stahlstichfarben sind heutzutage durch- gehend
für den Einsatz in modernen Laserdruckern geeignet, wobei
für Glanzfarben eine längere Trockenzeit einzuplanen
ist.
Voraussetzung für einen Stahlstichprägedruck ist
die Herstellung einer Stahlstichgravur, die bei uns aus Qualitätsgründen
im eigenen Hause von unseren eigenen Graveuren angefertigt
wird. Eine hohe Termintreue bei flexibelsten Lieferzeiten
ist dabei ein angenehmer Nebeneffekt. Einmal angefertigt,
kann die Gravur für identische Motive immer wieder eingesetzt
werden und ist praktisch unendlich haltbar. Zu beachten ist
das begrenzte Format des Druckes, dessen Fläche pro Druckgang
auf ca. 13 x 21 cm Prägefläche begrenzt ist. Bei
größeren Flächen sind daher u.U. mehrere Druckdurchgänge
nötig.
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